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Es gibt keine Bilderbuch-Beziehung - eine fatale Medienfiktion

 

 

Wenn wir uns im öffentlichen Leben befinden, sind die Dinge um uns herum meist ein wenig „geschönt“. Beim Smalltalk geht es nicht um politische oder religiöse Themen, störende Schönheitsmakel werden in Werbeanzeigen wegretuschiert. Unsere anerzogene Höflichkeit führt dazu, dass wir unseren Mitmenschen eine gut erzogene, strukturierte und funktionierende Persönlichkeitsnuance präsentieren. So weit, so gut - unser Alltagsleben wirkt von außen gut organisiert und glatt gebügelt.

 

Leider lassen wir uns von diesen künstlich gestalteten Lebensbildern häufig täuschen: Ein befreundetes Pärchen strahlt bei Instagram 365 Tage im Jahr verliebt in die Kamera? Das nächste Bild zeigt eine flüchtige Bekannte als wunderschöne Braut an ihrem Hochzeitstag. Und die eigene Beziehung? Die sieht leider ganz anders aus und ist davon noch meilenweit entfernt.

 

Wir müssen uns immer wieder eine Tatsache ins Gedächtnis rufen: Eine Liebesbeziehung ist keine retuschierte Kaffee-Werbung. Man darf sich als Paar gemeinsam fallen lassen, den ganzen Sonntag ungewaschen im Bett bleiben oder verkatert in chinesischem Essen versinken. Das gilt auch für das Gefühlsleben: Wenn der Partner eine hässliche Seite offenbart oder gegen die eigenen Ideale handelt, sollte man nicht mit Wut und Empörung zurückschlagen. Vielmehr muss man sich bewusst machen, dass jeder Mensch voller Fehler, und schwarzer Seelenlöcher ist – vor allem man selbst.

 

 

Medienfiktion und Realität müssen unterschieden werden

 

Wenn wir in unserer Beziehung bestimmte Dinge bewerten wollen, dürfen wir dies also nicht anhand von geschönten, surrealen Maßstäben machen. Medienbilder zeigen nicht das wahre Leben, ganz im Gegenteil: Wir werden immer wieder in konträre Lebenssituationen geraten, mit unserem Partner an Grenzen stoßen und absurd stark kämpfen, damit das Schiff nicht untergeht. 

 

Wenn wir unsere eigene Fehlbarkeit und die unseres Partners akzeptieren, lassen wir den äußeren Erwartungsdruck fallen. So können wir die Augen öffnen und unserem Gegenüber direkt ins verletzte Herz schauen – das geht sehr viel einfacher, wenn Medienbilder uns nicht sagen, was richtig und was falsch ist.

 

Andrea Bruchwitz

 

 

 

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